Spargel im Talmud

Zu Spargel passt ganz hervorragend Weißwein. Vielleicht schmeckt uns deswegen die Sauce Hollandaise, in der sich eben auch Weißwein befindet sollte, so gut. Spargelsaft mit Weißwein war aber auch ein Trunk, dem eine gewisse Heilkraft nachgesagt wurde. Dieser solle gut für Herz und Augen sein sowie für die Verdauung (Talmud, Berachot 51a). Quelle

Dort heißt es: Tangential zu den Gesetzen bezüglich des Weins, die die Gemara zuvor zitiert hat, lehrten die Weisen: Spargel, Wein oder andere alkoholische Getränke, die sie frühmorgens vor dem Essen zu trinken pflegten, sind angenehm für das Herz und wohltuend für die Augen, und erst recht für die Därme. Und die Gemara preist die Tugenden dieses Getränks und sagt: Wer gewohnt ist, es zu trinken, für den ist es angenehm für den ganzen Körper. Man muss jedoch vorsichtig sein, denn wer es übermäßig trinkt und betrunken wird, für den ist es schädlich für seinen ganzen Körper.

Die angesprochenen gesundheitlichen Aspekte

Für das Herz

Da Spargel eine entwässernde Wirkung hat, kann der Verzehr dieses Gemüses, erst recht der Saft daraus, durchaus eine herzstärkende Komponente haben.

Für die Verdauung

Spargel ist ein äußerst faserreiches Gemüse, dass unsere Verdauung so beschäftigt, dass es dieser durchaus förderlich ist.

Für die Leber

Hier wirkt Spargel durchaus entgiftend.

Gesunde Inhaltsstoffe

Spargel enthält viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Und genau diese sind auch gut für unsere Augen.

Die Menge …

Ausdrücklich wird im oben genannten Text aus dem Talmud auch darauf hingewiesen, das ein Zuviel an Spargelsaft und Weißwein auch wieder ungesund wird.

Wie der Spargelsaft getrunken wird, wird ebenfalls von den Weisen erklärt: Dieser Saft wird unverdünnt aus einem vollen Becher getrunken. Dieser wird mit der rechten Hand genommen und mit der linken Hand getrunken. Und zwar in einem Zug.

Der Talmud

Der Talmud ist eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Der Talmud besteht aus der älteren Mischna und der jüngeren Gemara. Neben Texten zu Familienrecht, Festtage, Fasttage, Straffrecht etc. gibt es auch Traktate über Opferriten und auch Speisevorschriften.

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